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Gay-Adoption-Rights und die stets ungenannten ExpertInnen

Von MinR Mag. Stephan Neuhäuser

Anlässlich der Umsetzung des EGMR-Urteils zur Stiefkindadoption in gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften in österreichisches Recht verharrt das Justizministerium auf dem restriktiven Standpunkt seiner Ressortleiterin Beatrix Karl (ÖVP). Nur das Allernotwendigste soll in das am 1. Juli 2013 in Kraft tretende Adoptionsrecht-Änderungsgesetz Eingang finden, normale Adoptionsrechte für gleichgeschlechtliche Paare sollen weiterhin außen vor bleiben.

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Hakenkreuz gegen Roten Stern - Symbole der Verdrängung in Ungarn

von Prof. Paul Lendvai

Ab Mai dürfen laut einem Beschluss des ungarischen Verfassungsgerichtes die seit 1993 verbotenen „Symbole der Willkürherrschaft“, also das Hakenkreuz, SS-Abzeichen, Pfeilkreuze, Sichel und Hammer sowie der Rote Stern in der Öffentlichkeit getragen werden. Die Geschichte des seinerzeitigen Verbots und die Kontroversen über den neuen überraschenden Beschluss spiegeln die Folgen der langjährigen Verdrängung der ungarischen Verstrickung im Holocaust und den heuchlerischen Umgang mit der Last der Vergangenheit wider.

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Trinkwasser

von MEP Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer

Das Trinkwasser ist in aller Munde. Selten hat ein Thema in der letzten Zeit die Menschen so stark mobilisiert. Innerhalb weniger Wochen haben über eine Million Menschen die europäische Bürgerinitiative www.right2water.eu unterzeichnet. Dieser Druck führte zur Erklärung, eine im Europäischen Parlament mit großer Leidenschaft diskutierte und bereits im Binnenmarktausschuss beschlossene Konzessionsrichtlinie vor der Abstimmung im Plenum abzuändern.

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Mali: Ein neuer Krisenherd in Afrika fordert Europa heraus

von Dr. Peter Jankowitsch

Die Krise, die in den letzten Monaten mit der Machtergreifung radikal-islamistischer Gruppen im riesigen Norden Malis aufgebrochen ist, hat eine seit langem im Untergrund schwelende Bewegung an die Oberfläche gespült, die sich nach und nach in der gesamten Sahelzone ausbreiten konnte. Ihre Ausläufer, Boko Haram, sind  heute schon bis in den Norden Nigeriens spürbar.

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